Nachdem einige Monate später das ganze Material eingetroffen war, folgte die Installation. Dank dem Engagement von Herrn Wildbolz wie auch dem ebenfalls anwesenden Geschäftsführer der homecinema GmbH, Herrn Reto Wäffler, war die Installation nach einem Tag vollendet. Die Arbeiten wurden sehr gewissenhaft und sorgsam ausgeführt. Für die kompetente Beartung, die professionelle Arbeit und auch das saubere Aufräumen am Abend nach der Installation kann ich die Homecinema GmbH bedenkenlos weiter empfehlen.
Wie es zu den jeweiligen Produktentscheidungen kam und worauf geachtet werden muss, erfährt man im nachfolgenden Bericht.
Die Wahl der richtigen Leinwand
Eine hochwertige Leinwand ist die Basis für jedes Heimkino. Ein Beamer kann noch so gut sein, wird mit der Leinwand gespart, ist der ganze Aufwand seitens Beamers sprichwörtlich für die Katz. Wenn man sparen will, ist es tatsächlich besser, einen etwas günstigeren Beamer zu wählen und dafür mehr in die Leinwand zu investieren als umgekehrt.
Für die passende Leinwandgrösse gibt es verschiedene Empfehlungen. Als Faustregel kann meistens von folgendem ausgegangen werden: Der Abstand zwischen Zuschauer und Leinwand sollte 1.5- bis 2-mal so gross wie die Leinwandbreite sein. In meinem Fall stellte sich eine Leinwand im 16:9 Format mit einer Breite von rund 1.65m als ideal war. Man mag zwar von einer Leinwand mehr Grösse erwarten, sollte aber die Sichtdistanz nicht aus den Augen verlieren. Eine zu grosse Leinwand bzw. ein zu kleiner Sichtabstand ist kein Genuss. Und wenn man ständig den Kopf bewegen muss, ist dies auf Dauer sehr anstrengend. Jeder, der in einem Kino schon mal in der ersten Reihe sass, wird dies verstehen. Der Sichtabstand beträgt bei mir ca. 2.6m. Die Leinwandbreite von 1.65m ist dadurch angemessen gewählt. Nicht zu klein, aber auch nicht zu gross.
Da die Lautsprecher bei mir akustikbedingt freistehend mit der Front auf ca. einem Drittel der Raumtiefe stehen, sollte die Leinwand hinter die Lautsprecher platziert werden, wobei die Sicht zwischen den Lautsprechern auf die Leinwand natürlich frei ist. In diesem Fall kam nur eine motorisierte Leinwand mit Deckenmontage in Frage. Aufgrund des Zwischenmasses war eine Sonderanfertigung unumgänglich. Und so fiel der Entscheid für das Modell „Luxus A Electricscreen“ – eine High End Leinwand von Stewart Filmscreen aus den USA. Die Stewart Leinwände gehören mit zum Besten, was der Weltmarkt zu bieten hat. So hat Stewart schon zwei Oscars erhalten, stellt auch die Leinwände für die Oscarverleihungen bereit und gilt weltweit in vielen Filmstudios als Standard.